Wer ist der/die richtige AufstellungsleiterIn für Sie?
Einige Anregungen von Gerald Schifneg:
Auf jeden Fall eine Person, der Sie vertrauen.
Erfahrung:
Eine mehrjährige regelmäßige Tätigkeit und die Erfahrungen aus mehreren hundert Aufstellungen sind eine gute Basis.
Ausbildung:
Neben einer qualifizierten (meist mehrjährigen) Ausbildung zum Aufstellungsleiter sollte meines Erachtens eine NLP-Ausbildung mit zumindest Master-Niveau (oder adäquates) stehen, bzw. eine abgeschlossene therapeutische Ausbildung.
Gewerberechtliche Voraussetzung für die Tätigkeit als AufstellungsleiterIn in Österreich:
Zum Schutz der KlientInnen wird die Tätigkeit als Aufstellungsleiter mit einer professionellen Ausbildung in einer offiziell anerkannten Beratungsmethodik verbunden.
Diese Ausbildung ermöglicht die Gewerbeanmeldung entweder:
- als Sozial- und LebensberaterIn
- oder PsychotherapeutIn
- oder UnternehmensberaterIn (beschränkt auf Organisationsaufstellungen)
Prüfen Sie zu Ihrem eigenen Schutz, ob der/die AufstellungsleiterIn diese gewerberechtlichen Voraussetzungen erfüllt!
Familienaufstellungen erfordern:
Intuition und Wissen. Aufstellungsleiter, die NUR intuitiv handeln sind genauso gefährlich, wie Aufstellungsleiter, die sich hinter einem theoretischen Konstrukt verstecken. Stellen Sie dem Aufstellungsleiter ruhig auch theoretische Fragen (bereits VOR der Aufstellung!).
Mut und Konzentration auf das Wesentliche:
Wenn sich während der Aufstellung herausstellt, dass die Bereitschaft zur Lösung im Moment nicht gegeben ist, kann der Abbruch einer Aufstellung wesentlich heilsamer sein, als der verzweifelte Versuch, mit allen möglichen Tricks eine positive Wende herbeizuführen. Wer versucht, es allen im System Recht zu machen, schießt oft am Ziel vorbei und nimmt der erhofften Lösung für den Klienten die Kraft. Beobachten Sie einfach.