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Hypnose-Einzelberatung     Hypnose-Seminar

Was ist Hypnose?

Hypnose ist ein ganz besonderer Bewusstseinszustand, der meist mit tiefer psychischer Entspannung einhergeht. Das Besondere daran ist, dass wir trotz dieses angenehm-tiefen Entspannungszustandes klar und höchst konzentriert denken können - auch wenn für Beobachter (bei tiefer, "somnabuler" Trance) der Eindruck entstehen mag, dass der/die Hypnotisierte schläft.

In Hypnose sind wir in der Lage innere Kräfte zu mobilisieren, alte Glaubenssätze zu überdenken, bisher hartnäckige Muster (Denkmuster, Verhaltensmuster und emotionale Reaktionen) zu durchbrechen, uns neu zu orientieren und auf unbewusster und bewusster Ebene gute Lösungen für die Herausforderungen unseres Lebens zu bewirken.

Hypnose ist das wohl älteste und bewährteste "Heilmittel" der Menschheit und wird seit Jahrzehnten intensiv wissenschaftlich erforscht.

Die überraschend starke positive Wirkung der Hypnose bei psychosomatischen Beschwerden, in der Psychotherapie, in der Persönlichkeitsentwicklung, im Mentaltraining, zur Entspannung und im Sport ist vielfach wissenschaftlich belegt und übertrifft offensichtlich in vielen Fällen alle anderen - in einigen Fällen auch medikamentösen - alternativen Methoden bei weitem.

Wie fühlt es sich an, hypnotisiert zu sein?

Stelle Sie sich vor, Sie sind in einem gemütlichen Raum, der ruhig ist, wo Sie sich sicher fühlen können, und wenn Sie sich wohl fühlen, dann können Sie, von der Stimme des Hypnotiseurs begleitet, in dem Tempo, das ganz Sie selbst bestimmen, in eine angenehme Entspannung hineingleiten.

Das, was rundherum geschieht verliert immer mehr an Bedeutung, Ihre Gedanken beschäftigen sich mit sich selbst und dem, was Ihnen in den Sinn kommt, während der Hypnotiseur spricht.

So nach und nach fühlt sich Ihr Körper immer schwerer an, die Augen wollen sich schließen, manchmal haben Sie das Gefühl, einfach "wegzudriften", dann wieder aufzuwachen, um anschließend noch tiefer zu entspannen ... ein Schritt durch das nun geöffnete Tor zum Unterbewussten, eine Reise ins "Innere Erleben", um dort neue Sichtweisen, neue Möglichkeiten, neue Lösungen zu entdecken, die nun vielleicht bewusst, vielleicht auch unbewusst, ihre Wirkung im Alltag entfalten können... 

So oder so ähnlich kann sich eine Hypnosesitzung anfühlen. Je nach Methode kann dieses "Hineingleiten in hypnotische Trance" in einem Beratungsgespräch nach und nach geschehen (ohne offizielle Hypnoseinduktion, allein durch Verwendung spezieller hypnotischer Kommunikationstechniken) oder indem ganz offizielle Hypnoseeinleitungen verwendet werden. 

Was macht Hypnose so wirksam und effizient?

(Hier eine sehr "fachliche" Erklärung. Bitte nur lesen, wenn Sie an "Fachinformationen" interessiert sind!)

Wer sich zum Hypnotiseur begibt, erlebt sich für gewöhnlich in folgender Situation:
"Einerseits möchte ich motivierter sein, Ängste in den Griff bekommen, Blockaden überwinden, mehr Sport betreiben, mein Gewicht optimieren, den Stress endlich loslassen, endlich aufhören zu rauchen, mich in bestimmten Situationen anders als bisher verhalten, etc., etc.
andererseits ist da etwas in mir, das mich daran hindert, und das was mich daran hindert kann ich bewusst nicht beeinflussen. Es geschieht einfach."

Dieses "Einerseits" könnten wir mit "bewusstem Willen" oder "Willkürlichem" und das "Andererseits" mit "Unwillkürlichem" (denn es unterliegt nicht unsererem bewussten Willen) bezeichnen. Man könnte auch sagen: Unser Bewusstsein hat ein Ziel, und auf einer unbewussten (und unwillkürlichen) Ebene geschehen Dinge, die dieses bewusste Ziel blockieren.

Nachdem der Teil unseres Gehirns, der für "unbewusste Entscheidungen" zuständig ist, wesentlich älter, schneller und effektiver ist als unser relativ neues "Großhirn" (mit dem wir bewusste Entscheidungen treffen), können Veränderungen nur wirksam werden, wenn sie auf eine Kooperation von Bewusstsein und Unterbewusstsein basieren.

Hypnose - im modernen Sinne - ist KEINE willkürliche Manipulation des Bewusstseins oder des Unterbewusstseins. Hypnose ist die Einladung unterschiedlicher Teile unserer Persönlichkeit, eine bisher unmögliche Kooperationsbeziehung von "Bewusstem" und "Unbewusstem", "Willkürlichem" und "Unwillkürlichem" einzugehen um Problemmuster zu lösen, auf neue Weise an Sachen heranzugehen und unser riesiges mentales Potenzial in all seiner Kraft zu aktivieren.

Was ist "Schnellhypnose"?

Es gibt unterschiedliche Vorgangsweisen, um hypnotische Trance zu erzeugen. Moderne Formen der Schnellhypnose sind üblicherweise leicht erlernbar und sicher in der Anwendung. Man benötigt nur kurze Zeit um tiefe Trancen zu erzeugen und kann sich ausführlicher mit dem "Thema" (Anliegen) befassen.

Daher ist das Erlernen von Schnellhypnosetechniken nicht nur - aber besonders - für Hypnose-Anfänger sehr wertvoll und leicht. Im Hypno-Coaching arbeite ich nicht nur, aber sehr gern und oft mit Schnellhypnose. Sie entspricht häuftig den Erwartungen der Hypnotisanden, ist sehr überzeugend und ermöglicht in vielen Fällen besonders rasche und nachhaltige Lösungsprozesse.

Was ist "Blitzhypnose"?

Blitzhypnose kannte man ursprünglich nur in der Showhypnose. Die Kernelemente der Blitzhypnose sind: Spannungsaufbau, ein "Überraschungsmoment" und die sofortige Suggestion "Schlaf" (siehe einige Videos auf dieser Seite). Unmittelbar danach folgen direkte Suggestionen, die trancevertiefend und themenbezogen sind (Lösungs-Suggestionen). Wie bei allen modernen Hypnoseformen ist die Zustimmung des Hypnotisanden und eine gute Vertrauensbasis zwischen Hypnotisanden und Hypnotiseur voraussetzend.

Auch bei dieser Vorgangsweise behält der Hypnotisand immer die Kontrolle und ist niemals der Willkür des Hypnotiseurs ausgeliefert. Trotz des Überraschungsmomentes wird die Blitzhypnose als sehr sanft und angenehm empfunden. Sie ermöglicht es, äußerst rasch in sehr Tiefe hypnotische Trance zu gleiten und ist aus meiner Sicht - wenn der Hypnotisand dies möchte - auch im Hypnocoaching manchmal sehr hilfreich.

Was ist "Erickson´sche Hypnose"?

Milton Erickson wir immer wieder als Begründer der modernen, klinischen Hypnose erwähnt. Nach seiner Methode ist eine "offizielle" Hypnoseeinleitung nicht immer notwendig. Kunstvoll formulierte Sätze, gezielte Sprachmuster, Metaphern, Einsatz nonverbaler, tranceverstärkender Elemente, machen diese Form der Hypnose beinahe immer und überall möglich.

Auch dann, wenn der Hypnotisand (oder in vielen Fällen "Gesprächspartner") das aktuelle Geschehen gar nicht als Hypnose bezeichnen würde. Die besondere Art zu kommunizieren führt beim Empfänger (Hypnotisand) zu einem "In-sich-gehen", zu neuen Nachdenkprozessen und zur Einladung, bewusste und unbewusste mentale Prozesse kooperieren zu lassen. Auf diese Weise lassen sich zwar selten besonders tiefe Trancen erzeugen, die Wirkung ist jedoch erstaunlich.

Kennzeichnend für Erickson´sche Hypnose ist das "Seeding" (das subtile, bewusst meist nicht erkennbare "Aussäen" von Einladungen zur Musterdurchbrechung, die vom "Unterbewusstsein" bei Akzeptanz angenommen werden können). Direkte Suggestionen kommen nur selten vor. 

Erickson´sche Hypnose ist auch ein Kernelement im NLP und wird in meinen NLP-Ausbildungen intensiv unterrichtet.

Ist Hypnose gefährlich?

NEIN. Zumindest, wenn man achtsam mit dem Menschen umgeht und einfache Grundregeln beherzigt, denen wir uns bereits im Einführungskurs ausführlich widmen. Selbstverständlich sollte es sein, dass Hypnose nicht während solcher Aktivitäten stattfindet, die nach aussen gerichtete Aufmerksamkeit erfordern (zB Autofahren). 

Wenn Sie vor einer Hypnosesitzung noch mehr Information zum Thema Hypnose wünschen und Erfahrung mit Hypnose sammeln wollen, empfehle ich Ihnen zur Vorbereitung den Besuch eines Einführungsseminars eines seriösen Anbieters (zB unser Seminar  "Schnellhypnose 1"). In diesem Seminar erhalten Sie alle Informationen, die Sie brauchen, um sofort erkennen zu können ob Ihr Hypnotiseur ausschließlich Dinge tut, bei denen Sie sich vollkommen sicher fühlen können.

Ist man in Hypnose "willenlos"?

Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass Menschen in Hypnose etwas tun würden, wozu sie nicht auch im "Wachzustand" bereit wären. Wenn ein Hypnotiseur etwas suggerieren würde, wogegen sich der/die Hypnotisierte sträubt, würde das in der Regel einen sofortigen Abbruch des hypnotischen Rapports bedeuten - und somit die hypnotische Trance beenden. Außerderm ist man in Hypnose NIE "ohnmächtig" oder einem fremden Diktat ausgeliefert. Jede Suggestion des Hypnotiseurs ist ein ANGEBOT an den Hypnotisanden und kann nur wirken, wenn diese vom Hypnotisanden bejaht und angenommen wird. Somit ist jede wirksame Suggestion im Grunde eine Autosuggestion. 

Ist Hypnose gleichbedeutend mit "Schlaf"?

Ein klares NEIN. Hypnose mag manchmal von außen so wirken wie Schlaf. Manchmal fühlt man sich danach auch wie nach einem langen, erholsamen Schlaf und man hat mitunter (wenn dies gewollt wird) keine Erinnerung an das Geschehen während der Hypnose. Dennoch hat Hypnose nichts mit Schlaf zu tun.

Hypnose ist ein Zustand höchster geistiger Aktivität, die bei Fremdhypnose immer in Interaktion mit dem Hypnotiseur stattfindet. Im Gegensatz zum Schlaf haben wir in Hypnose immer die Kontrolle über das Geschehen und können entscheiden, was wir zulassen und was nicht. Hypnose kann auch bei intensiver körperlicher Aktivität - sogar während körperlicher Höchstleistungen stattfinden.

Das wissen alle Sportler, die hypnotische Trance während eines Wettkampfes einsetzen, um alle vorhandenen Kräfte zu aktivieren. Denn Wettkampfathleten wissen, dass im Hochleistungssport in erster Linie mentale Fähigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden.

Hat Hypnose einen Einfluss auf Körperfunktionen?

Hier ein klares, wissenschaftlich bewiesenes JA. In Hypnose können viele Körperfunktionen, die sonst nicht willentlich kontrolliert werden können, ganz gezielt beeinflusst werden: Immunsystem, Schmerzempfinden, Durchblutung sind nur einige davon.

Bereits im 19. Jahrhundert wuden in England Augenoperationen in Hypnose durchgeführt, die dadurch schmerzfrei waren und raschere Selbstheilung ermöglichten. Studien belegen, dass bei bestimmten Krankheitsbildern nicht nur die Lebenszufriedenheit, sondern auch die Genesungsdauer bzw. Überlebensdauer durch Hypnose sehr positiv beeinflusst werden können. 

Darf jeder hypnotisieren?

Da Hypnose in unserem Verständnis ein mentaler Zustand ist, der in leichter Form auch im Alltag immer wieder - ganz ohne therapeutischen oder beratenden Hintergrund einfach "geschieht", also etwas ganz natürliches ist, ist eine rechtliche Begrenzung aus dieser Sichtweise schwer möglich.

Wer jemandem eine spannende Geschichte erzählt, die so fesselnd ist, dass man sich mit der Zeit ganz in ihr verliert, kaum etwas von der Umgebung wahrnimmt und in eine tiefe Trance gleitet, und dabei gut in Konkakt mit dem Erzähler bleibt, kommuniziert auch ganz ohne weitere Absicht hypnotisch. Viele Hypnoseexperten bezeichen jede Kommunikation, die zu inneren Bildern anregt, das Erleben auf das Innere richtet, als Hypnose.

Was dann allerdings während der Hypnose geschehen darf, hängt von der Befähigung des Hypnotiseurs und von seiner Gewerbeberechtigung (Österreich) ab. Unter welchen Voraussetzung jemand in Österreich Psychotherapie oder psychologische Beratung anbieten darf, erfahren Sie bei den jeweiligen Interessensvertretungen unserer Wirtschaftskammern. 

Was darf ich mit Hypnose tun?

Wer Psychotherapie, Raucherentwöhnung, Schmerzbehandlung oder Coaching machen möchte, benötigt dazu die im jeweiligen Land gültige Legitimation (in Österreich Gewerbeschein). Ob man etwas tun darf oder nicht, hängt nicht davon ab ob man es unter Hypnose tut, sondern ob man generell die Berechtigung dazu hat.
Wer (in Österreich) das Gewerbe "Energetiker" angemeldet hat, darf definitiv keine psychologische Beratung durchführen, noch weniger Psychotherapie. Die "Behandlung von Suchterkrankungen, Ängsten, etc." ist Psychotherapeuten oder Ärzten vorbehalten. Die mentale Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Süchten oder Ängsten ist durchaus Thema für psychologische Berater. 
Achtung: sämtliche rechtlichen oder gewerberechtlichen Hinweise auf diese Website dienen ausschließlich der groben Orientierung und ersetzen keine Rechtsberatung oder gewerberechtliche Information an den zuständigen Stellen. Irrtümer vorbehalten! 

Menschen, die an Anfallserkrankungen oder Psychosen leiden, dürfen wenn - dann nur in Absprache mit den behandelnden Ärzten hypnotisiert werden. Hier ist mit großer Vorsicht vorzugehen.

Ist jeder hypnotisierbar?

Beinahe jeder. Lediglich Menschen mit extrem geringem IQ ("Menschen mit mentaler Beeinträchtigung") bilden hier eine Ausnahme. Wenn jemand nicht hypnotisierbar ist, liegt es meist an Angst bzw. mangelndem Vertrauen gegenüber dem Hypnotiseur. Kinder sind sind ab dem Alter in dem sie komplexen Geprächen folgen und innere Bilder erzeugen können für Hypnose geeignet. Üblicherweise ab dem 6. Lebensjahr.

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